Display URL Richtlinie in Adwords umgehen
An dieser Stelle möchte ich gerne die von Tim gestartete kleine Serie über “Möglichkeiten” bei Google Adwords fortsetzen.
Nachdem Tim bereits über Double/Tripple und Weekend Bidding berichtet hat, werde ich dies nun fortsetzen mit einem kleinen Bericht darüber, wie man die aktuellen Richtlinien zur Display URL in Adwords umgehen kann, so man es denn möchte.
Wer die aktuelle Situation nicht kennt, hier ein kleiner Abriss :-) Seit einigen Monaten muss die Display URL, welche bei den Adwords Anzeigen eingesetzt werden soll, zumindest auf Domainlevel mit der Ziel URL übereinstimmen. Dabei wird die endgültige Seite als Referenz angesehen, und nicht eine Zwischenseite. Dies führt leider bei einigen Leuten zu gewissen Problemen, da z.B. die Zielseite aus CI Gründen nicht auf der gängigen Domain liegt, oder aus verschiedenen anderen Gründen (die Affiliates mögen hier einfach mal ein wenig rumfantasieren).
Möchte ich nun also eine Kampagne für die Marke “Superbrand” launchen, die aber leider aus welchem Grund auch immer nicht auf www.superbrand.de landen kann, sondern auf brand.muttermarke.de landen muss, habe ich ein Problem. Zwar kann ich Anzeigen einstellen, welche www.superbrand.de als Display URL nutzen, aber diese werden nach einiger Zeit deaktiviert. Genauso verhält es sich bei bestehenden Anzeigen, welche noch nach den alten Richtlinien bewertert werden, nun aber geändert werden müssen, da sich Preise ändern oder ähnliches.
Ok. Genug geredet. Wie kann ich es nun also umgehen? Und was brauche ich dafür?
- Genau wie auch schon bei Tims Vorgehensweisen sollte ich mir darüber im klaren sein, dass ich gegen die Google Richtlinien verstosse.
- Also lege ich mir ein neues Adwords Konto mit Hilfe einer Kreditkarte.html" rel="nofollow">Kreditkarte an.
- Ich erstelle eine passende Kampagne mit den relevanten Keywords und den Anzeigentexten mit den www.superbrand.de Display URLs
Ok, soweit sind wir vorbereitet. Jetzt fehlt nur noch der entscheidende Punkt: Nämlich ein fähiger Entwickler, welcher Idealerweise den Umgang mit der Adwords API beherrscht. Dieser sollte nun eine Routine erstellen, welche diese Kampagnen in einem gewissen Rythmus ab- und wieder anschaltet. Sobald dies existiert und funktioniert, vielleicht kann ja der ein oder andere mal eine Abschätzung geben, wieviel Aufwand das so ist, kann die Kampagne online gehen.
Und warum das ganze? Die Überprüfung der korrekten URLs wird bei Google von einem Bot durchgeführt. Dieser Bot prüft die Anzeigen jedoch nicht in Echtzeit, sondern arbeitet einen Pool ab. Alle neuen Anzeigen werden in diesen Pool eingestellt und somit erst nach einen gewissen Zeitraum geprüft.
Wird eine solche Anzeige nun wieder ab- und angeschaltet, wird sie wieder ganz hinten in der Warteschlange eingestellt.
Die genauen Zeiträume und wie die Texte zu deaktivieren sind, überlasse ich nun mal der Phantasie oder eurem Tüftlergeist, schliesslich will ich hier ja nicht alles verraten ;-)
Und wie der ein oder andere sich ja denken kann, lässt sich diese Methode auch durchaus noch mit dem ein oder anderen Vorschlag von Tim, siehe oben, kombinieren. Eurer Fantasie ist also quasi keine Grenze gesetzt. Viel Spass beim nicht erwischen lassen :-)
Ach ja, ehe hier Fragen kommen. Solche Kampagen sind derzeit durchaus online. Es gibt einige, durchaus grosse, Player im deutschen SEM Markt, welche eine solche Massnahme einsetzen, um z.B. eine Double Bidding Strategie durchzuführen.
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